Schokolade und Wein – eine gemeinsame Kulturgeschichte
Der Schwedische Naturwissenschaftler Carl von Linné, Gründer der modernen Botanik, hat dem Kakaobaum den Namen „Theobroma cacao“ gegeben, was so viel bedeutet wie „Speise der Götter“.
Bei den Azteken im 13-16. Jahrhundert war er in deren Mythologie der Baum der Erkenntnis, den ihnen Ihr Hauptgott Quetzlcoatl (Endung „atl“ steht für Wasser) schenkte.
Schon 1.500 v.Chr. war die Schokolade bei den Olmeken in Mittelamerika bekannt. Das Wort „Kakawa“ stammt aus deren Sprache und wurde später von den Tolteken, Mayas und Atzeken zu „Kakao“ umgewandelt.
Die Schokoladen werden von der Familie Schell in Gundelsheim produziert. Eberhard Schell hat in der 3.Generation mit seiner Frau Annette 1989 das Unternehmen weitergeführt. Auch die 4.Generation mit Agnes (Vertrieb) und Michaele (Produktion) ist schon im Unternehmen aktiv.
Die Familie Schell importiert seine Kakaobohnen direkt von kleinen Bauern und stehen mit Leidenschaft hinter Ihrer „Bean-to-Bar-Philosophie (auf Deutsch „von der Bohne bis zur Tafel. Hierbei bestreitet ein Chocolatier den gesamten Prozess selbst in der eigenen Manufaktu – vom Rösten der Kakaobohnen über das Mahlen bis hin zur fertigen Schokoladentafel.
Hier die Philosophie der Familie Schell
Die Wiege des Weines, dem edlen Tropfen, liegt wohl beim Kaspischen Meer, ein historischer Ort, der in der letzten Eiszeit ein wärmeres "Rückzugsrefugium" für Pflanze, Tier und Mensch war. Hier trafen später die beiden wichtigsten Wildsorten aufeinander und gaben Geburt an unsere heutige Kulturrebe "Vitis Vinifera" über eine Wildkreuzung aus einer frostresistenten Rotweinsorte aus Nordchina und einer kleinbeerigen, dickhäutige Sorte vom indischen Meer. Dank der Völkerwanderungen gelangten exquisite Weinsorten über den Kaukasus zu uns nach Mitteleuropa. Die Erfindung der Keramik, ein revolutionärer Schritt in der Geschichte des Weinbaus, für die Aufbewahrung und den Transport war essentiell für den späteren Weinbau und den florierenden Handel.
Der Wein war auch in der Urgeschichte ein göttliches Nahrungsmittel, das durch seinen berauschenden Charakter eine Nähe zur Göttlichkeit schaffte. Das Alte Testament und neue Testament ist voll von Gleichnissen in Verbindung mit Wein.