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2025 BLAUER MUSKATELLER Schaumwein Qualitätswein Rheinhessen aus Versuchsanbau - 0,75l

2025 - 15% "Jubiläumsrabatt - 15 Jahre LöwWeine"

Geschichte: Stellen Sie sich eine Weinrebe vor, deren Geschichte im alten Indien beginnt! Im Reich Machchha, im östlichen Rajasthan, nahm der Blaue Muskateller seinen Anfang. Sogar sein Name verrät seine Herkunft: Aus "Machcha" und "Vati" entwickelte sich über die Jahrhunderte der Name "Muskat".
Von Indien aus nahm er den nördlichen Weg durch Baktrien und Chorasan - eine Route, die ihn zu einer frostharten Sorte machte. Diese Eigenschaft sollte sich später in Europa als großer Vorteil erweisen.
Im Oberrheintal, am Bodensee und besonders im alemannischen Sprachgebiet der Schweiz, im Elsass und in Baden wurde er heimisch. Ein faszinierendes Detail aus seiner Geschichte: Im Jura wurde um 1500 ein Muskateller-Stock dokumentiert, der damals bereits 1500 Jahre alt gewesen sein soll - ein lebender Zeuge aus der Römerzeit!
Lange galt der Blaue Muskateller in Deutschland als ausgestorben. Doch die Rebe überlebte versteckt an alten Häusern in der Nordschweiz - ein echter Überlebenskünstler, der uns heute die Geschichte einer jahrtausendealten Weinkultur erzählt, die von Indien bis in die Alpen reicht.

Im Geruch würzig-fein mit Aromen von Himbeere und Erdbeere bei feine Provence-Rosé. Aromatisch im Geschmack mit toller Fruchtigkeit gepaart mit feinster Perlage, die eine feinfruchtige Nachhaltigkeit garantiert. Delikater Genuss!

Abfüller D-RP 338 069 in D-319000; Vertrieb: 
U.Martin GmbH in D-67599 Gundheim;
Ursprungsnummer: 234
Allergene Sulfite
Typ Schaumwein Rosé
Sorte Blauer Muskateller
Inhalt/Alkohol Flasche Flasche (0.75l)/ 10,50%Vol
Zutaten, Nährwerte BITTE hier klicken
Jahrgang 2025
Speiseempfehlung Salate, Grillfleisch, Geflügel, Kalb, 
vegetarisch

 

11,01 12,95 €
14,68€/l

inkl. Mwst, zzgl. Versandkosten

15 JAHRE LÖWWEINE auf dem Gelände der ehemaligen Grube Göttelborn

Feiern Sie mit uns: 15% Rabatt auf eine Weinauswahl "Ihre Wein-Favoriten"!

Am 1.September 2011 öffnete sich die „Pforte“ des ehemaligen Pförtnerhauses der ehemaligen Grube Göttelborn ….mein Unternehmen „LöwWeine“ war in’s Leben gerufen (siehe Bild)

 

"Wie konnte es soweit kommen?" & Was macht LöwWeine aus ? & Wie sieht die Zukunft aus?

 

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WIR machen weiter...mit LEIDENSCHAFT für gute Weine!

 

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Historische Rebsorten

Schaumweine

Die letzte große Eiszeit, die Geschichte des Weins beeinflussend, begann vor etwa 115.000 Jahren und endete vor 11.600 Jahren. Es war die härteste Kältezeit, die weite Teile Europas, einschließlich der Weingebiete, mit einer bis zu drei Kilometer dicken Eismasse bedeckte. Da soviel Wasser als Eis gebunden war, lag der Meeresspiegel etwa 130 Meter unter dem heutigen Niveau. Hier in diesen „ehemaligen Seen“ konnte Mensch, Tier und besonders die Rebe, Vorläufer der edlen Weinreben, überleben. Ein Weinzentrum war das kaspische Meer mit den Anrainerländern Iran, Usbekistan, Aserbaidschan und Georgien. Nach Ende der Eiszeit, als die Gletscher schmolzen, wurde diese weinreiche Großregion wieder bevölkert. Die frostresistente „Vitis Amurensis“ aus Nordchina kreuzte sich mit einer Wildsorte aus Indien zur Kulturrebe „Vitis Vinifera“, dem Grundstein vieler edler Weinsorten. Historische Sorten fanden ihren Anfang um das kaspische Meer. Über Völkerwanderungen und Weinhandelsnetze (Rom, Karl der Große, Staufer, Kreuzzüge) entstand eine europäische Rebsorten-Vielfalt. In Deutschland gab es ca. 600 verschiedene Sorten, einige überlebten nicht die kleine Eiszeit von 1570-1715 oder die Reblaus. Historische Weinkultur wurde durch die Nationalsozialisten beeinträchtigt, nur 15 Sorten durften angepflanzt werden. In Vergleich zu traditionellen Weinländern wie Frankreich, Portugal, Italien wird in Deutschland oft reinsortiger Wein produziert. Ein Vergleich wäre Bordeaux mit Weinen wie Château Lafite- und Mouton-Rothschild, die aus Sorten wie Merlot und Cabernet verschnitten sind.

Historische Rebsorten

Die Wiege des Weines, dem edlen Tropfen, liegt wohl beim Kaspischen Meer, ein historischer Ort, der in der letzten Eiszeit ein wärmeres "Rückzugsrefugium" für Pflanze, Tier und Mensch war. Hier trafen später die beiden wichtigsten Wildsorten aufeinander und gaben Geburt an unsere heutige Kulturrebe "Vitis Vinifera" über eine Wildkreuzung aus einer frostresistenten Rotweinsorte aus Nordchina und einer kleinbeerigen, dickhäutige Sorte vom indischen Meer. Dank der Völkerwanderungen gelangten exquisite Weinsorten über den Kaukasus zu uns nach Mitteleuropa. Die Erfindung der Keramik, ein revolutionärer Schritt in der Geschichte des Weinbaus, für die Aufbewahrung und den Transport war essentiell für den späteren Weinbau und den florierenden Handel.

Einst gab es im frühen Mittelalter über 600 verschiedene Rebsorten in Deutschland, ein Zeugnis der Vielfalt und Reichhaltigkeit der Region. Doch die Herausforderungen wie die kleine Eiszeit vom 14.-18.Jahrhundert und die Reblausplage im 19.Jahrhundert reduzierten diese beeindruckende Anzahl. Ein dunkles Kapitel war das Verbot "nicht-arischer" Sorten durch die Nationalsozialisten, die den Anbau auf nur 15 Weinsorten beschränkten.

Jedoch gibt es Helden wie Prof. Dr. Jung, ein renommierter Ampelograph und Botaniker, der einen Teil dieser fast vergessenen Sorten in Brachlagen wiederentdeckte. Uli Martin, ein visionärer Inhaber einer großen Rebschule in Gundheim, hat diese historischen Rebsorten vermehrt und präsentierte mit Jahrgang 2018 die ersten Weine dieser Renaissance. LöwWeine, als exklusiver und wichtigster nationaler Vertriebspartner, bringt diese Weine zu Weinliebhabern in ganz Deutschland. Jede historische Rebsorte trägt ihren ursprünglich, geschichtlich und kulturell verankerten Namen. Entdecken Sie die edlen Sorten wie "Bormeo Verd" (ehemals Grünfränkisch), "Grünedel" (ehemals Grüner Adelfränkisch), "Franc Pineau" (ehemals Fränkischer Burgunder), "Gelber Kleinberger", "Süßschwarz", "Schwarzurban", "Schwarzblauer Riesling" und viele mehr. Vertrauen Sie auf die "rot gekennzeichnete Ursprungsnummer" für das authentische Weinerlebnis. Mehr auf www.historische-rebsorten.de

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